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News


8. März - Internationaler Frauentag

Seit 1911 wird der 8. März als Internationaler Frauentag begangen. Viel Grund zum Feiern gibt es an diesem Tag jedoch nicht. Denn auch in Deutschland ist die Gleichstellung der Geschlechter immer noch nicht Realität. Nirgendwo sonst in Europa ist das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen so groß wie hier. Frauen haben mehrheitlich schlecht bezahlte Jobs, arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen und können oft nicht von ihrer eigenen Arbeit leben. Im Alter verschärft sich die Situation weiter: Auf viele Frauen wartet eine Mini-Rente und ein Leben in Armut - auch nach jahrzehntelanger Erwerbstätigkeit. DIE LINKE fordert: Weg mit den Dumpinglöhnen! Schluss mit der miesen Bezahlung in den "typischen" Frauenjobs! Wir wollen gute Arbeit und faire Löhne, die ein Leben und ein Alter in Sicherheit und Würde ermöglichen. Die Forderung nach Gleichstellung ist auch eine Forderung nach wirtschaftlicher Sicherheit. Deshalb gilt: Wer den Kampf um die Gleichstellung der Geschlechter ernst nimmt, muss sich auch für ein gerechtes Wirtschaftssystem stark machen. Denn ohne ökonomische Sicherheit ist reale Gleichstellung auf Dauer nicht zu erreichen. Weiterlesen


Sahra Wagenknecht

Rechter Terror in Deutschland – Das sind keine Einzelfälle

In Hanau ermordete gestern Abend ein Mann aus offenbar rassistischen Motiven zehn Menschen. Meine Gedanken sind bei den vielen Opfern und ihren Angehörigen. Die abscheuliche Tat zielt auf unsere Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur ihre Heimat haben. Traurig, dass man an diese Selbstverständlichkeit erinnern muss. Die Politik muss endlich anerkennen, dass wir ein massives Problem mit Rechtsterrorismus und tödlicher Gewalt von rechts haben. Ein Problem, das befeuert wird durch rechten Hass und Hetze in sozialen Medien - auch jetzt wieder Stunden nach dem Terroranschlag. Vor acht Monaten ermordeten Neonazis den CDU-Politiker Walter Lübcke, vor viereinhalb Monaten folgte ein rechtsterroristischer Anschlag an Jom Kippur in Halle, vor einer Woche wurde ein weiteres rechtsterroristisches Netzwerk aufgedeckt – die Liste ließe sich fortsetzen. Das sind keine Einzelfälle, das ist ein grundsätzliches Problem. Weiterlesen


www.sozialismus.de

Der türkische Autokrat eröffnet einen neuen Krieg

Befördert durch die Entscheidung der Trump-Administration löst der Autokrat Recep Tayyip Erdoğan mit der dritten türkischen Invasion in Syrien einen neuen Krieg aus. Mit den Kriegshandlungen gegen Syrien und die kurdischen »Volksverteidigungseinheiten« (YPG), wird eine neue Phase im syrischen Bürgerkrieg eröffnet. Ermöglicht durch die Erklärung Donald Trumps, den Panzern seines NATO-Alliierten nicht länger im Weg stehen zu wollen, erklärte der türkische Präsident Recep, er wolle in dem von Kurden besiedelten Gebiet einen »Terror-Korridor« an der südlichen Grenze des Landes auslöschen und dort Frieden schaffen. Weiterlesen


Alleinerziehende und ihre Kinder sind am stärksten von Armut bedroht

WIESBADEN – Die Armutsgefährdung in Deutschland – gemessen an der Armutsgefährdungsquote – ist regional nach wie vor sehr unterschiedlich ausgeprägt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus mitteilt, waren im Jahr 2018 in Bayern 11,7 % und in Baden-Württemberg 11,9 % der Bevölkerung von Armut bedroht. Damit war das Armutsrisiko in diesen Bundesländern am geringsten. Das höchste Armutsrisiko wies Bremen mit 22,7 % auf, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern mit 20,9 %. Die Armutsgefährdungsquote ist ein Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut. Weiterlesen


Seenotrettung ist ein Menschenrecht

Am heutigen Freitag (25. Juli 2019) ist erneut ein Flüchtlings-Boot im Mittelmeer gesunken. Dabei sollen laut ersten Erkenntnissen mehr als 100 Menschen ertrunken sein. Der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks, Filippo Grandi, spricht von der "schwersten Tragödie im Mittelmeer" des laufenden Jahres. Die Seenotrettung müsse "JETZT" wieder aufgenommen werden, "sonst ist es für viele weitere verzweifelte Menschen zu spät.“ Weiterlesen


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