3. Mai 2017

Gute Renten für Alle!

In den letzten Jahren wurden die Altersrenten in Deutschland deutlich verschlechtert. Immer mehr ältere Arbeitnehmer rutschen in die Altersarmut. Das Rentenniveau soll nach den Beschlüssen der CDU/SPD-Regierung weiter abgesenkt werden und zukünftig nur noch bei 43% liegen.

 

Anhaltende Massenarbeitslosigkeit, die Ausweitung prekärer Arbeit und sinkende Löhne führen bei immer mehr Erwerbstätigen zu wachsenden Lücken in ihrer Erwerbsbiografie und damit fehlenden Beitragszeiten in der Rentenversicherung. Hinzu kommen niedrigere Beiträge aufgrund niedrigerer Löhne.

Allein diese Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, die in den vergangenen Jahren politisch forciert wurden, erhöhen bereits das Risiko zukünftiger Altersarmut. Die Rentenreformen von SPD und Grünen sowie CDU/SPD lassen obendrein das Niveau der gesetzlichen Rente langfristig dramatisch sinken. Die Versicherten sollen diese Kürzungen durch mehr private Vorsorge ausgleichen. Doch wer erwerbslos ist oder wenig verdient, hat dazu keine wirkliche Chance.


Deshalb fordert die Die Linke im Bundestag eine solidarische Mindestrente statt Altersarmut! Solidarische Rente bedeutet, dass künftig alle Erwerbstätige (Arbeitnehmer, Beamte und Selbstständige), Erziehende, Pflegende und Erwerbslose in die gesetzliche solidarische Rentenversicherung einbezogen werden. Die Beitragsbemessungsgrenze muss mittelfristig ganz entfallen. Zugleich wird der damit verbundene Anstieg der höchsten Renten abgeflacht.


DIE LINKE will eine steuerfinanzierte, einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente einführen, die sicher stellt, das kein Mensch im Alter ein Nettoeinkommen unterhalb der Armutsgrenze hat.


Der rentenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Matthias W. Birkwald spricht zu diesem Thema in Schwerte und stellt sich den Fragen der Teilnehmer am Dienstag, den 9. Mai 2017 um 19:30 Uhr in der Tafel Schwerte Schwerte (Ostenstraße 17).